Nebenwirkungen von Löwenzahn

Nebenwirkungen & Wechselwirkungen von Löwenzahn

Löwenzahn weist in der Regel eine hohe Anwendungssicherheit auf. Jedoch kann es, wie bei anderen Heilkräutern auch, zu unerwünschte Nebenwirkungen kommen. Insbesondere in Verbindung mit Medikamenten, anderen Heilkräutern oder Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Blätter der Löwenzahn-Gattung können entwässernd wirken, wodurch Medikamente schneller aus dem Körper ausgeschieden werden könnten. Darüber hinaus kann es durch Löwenzahn in Verbindung mit verschiedenen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen. Dabei wurden insbesondere Wechselwirkungen in Verbindung mit Medikamente beobachtet, die in der Leber abgebaut werden. Generell wird empfohlen bei der Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten vor der ergänzenden Löwenzahn-Einnahme einen Arzt zu befragen.[1]

Von einer Verwendung der Taraxacum Arzneipflanze sollte abgesehen werden bei einer Allergie gegen: Korbblüter bzw. Traubenkräuter, Chrysanthemen, Ringelblume, Kamille, Scharfgarbe, Gänseblümchen oder bei einer Allergie gegen Jod.[2] Des Weiteren ist von einer Einnahme abzusehen bei einem Darmverschluss, Gallenwege-Verschluss oder Gallenblasenempyem.

Schwangere und Stillende sollten vor der Verwendung ihren Arzt diesbezüglich befragen. Bei Kindern wird der Einsatz von Löwenzahn, aufgrund mangelnder Kenntnisse über die Anwendungssicherheit, nicht empfohlen.

Weiterhin wird empfohlen Löwenzahn nicht abends oder vor dem Schlafengehen einzunehmen, aufgrund seiner (nachts eventuell störenden) harntreibenden Wirkung.[3]

 

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Autor: A. Kopka, M.Sc.

Quellen:

[1] o.V. Dandelion. University of Maryland Medical Center (Hrsg.) Abgerufen auf umm.edu

[2] o.V. Dandelion. University of Maryland Medical Center (Hrsg.) Abgerufen auf umm.edu

[3] D. Oesterle (2014): Löwenzahn. NetDoktor (Hrsg.). Abgerufen auf www.netdoktor.de